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5 Tipps für einen gesunden Arbeitsplatz

Tipps für einen gesünderen Arbeitsplatz

Heute möchte ich Ihnen konkrete Tipps für einen gesunden Arbeitsplatz geben. Warum das so wichtig ist? Weil Sie oder Ihre Mitarbeiter wahrscheinlich mehr als 6 Stunden genau an diesem Platz „gefesselt“ sind. Er ist gewissermaßen Ihr Zuhause. Und Gesundheit geht nur mit Wohlbefinden auf ganzer Ebene einher.

Auch ist neben der Gesundheit das Wohlbefinden eines jeden einzelnen ausschlaggebend wie produktiv er arbeitet.

Licht

Wenn die Beleuchtung im Büro nicht stimmt, treten oft Kopfschmerzen, Müdigkeit und Augenbeschwerden auf, bis hin zu Depressionen. Doch was macht gutes Licht aus?

Am besten ist natürlich ein Raum mit Tageslicht durch ein Fenster. Wenn dies nicht gegeben ist, dann sollte darauf geachtet werden, dass ausreichend Lampen mit Tageslicht angebracht werden.

Bitte beachten Sie auch, dass die Lichtverhältnisse ausgewogen sind. Das heißt, indirekte und direkte Beleuchtung sollte kombiniert werden. Die indirekte Deckenbeleuchtung sorgt so für die notwendige Grundhelligkeit. Die direkte Beleuchtung am Arbeitsplatz sollte dann so positioniert sein, dass keine Reflexionen entstehen und Sie diese individuell verstellen können.

Klima

Das Raumklima trägt wesentlich dazu bei, ob wir uns wohlfühlen und wie produktiv wir sind. Deshalb sollten Sie immer darauf achten, dass Ihr Büro nicht zu warm aber auch nicht zu kalt ist. Die ideale Raumtemperatur liegt zwischen 21 und 22 Grad. Auch die Luftfeuchte sollte weder zu niedrig noch zu hoch sein. Ein guter Richtwert ist hier bei 40 bis 50 Prozent. Wenn Sie Fenster und zusätzlich eine Klimaanlage habe, dann sollten Sie besser auf die Klimaanlage verzichten. Diese trocknet unsere Schleimhäute aus und ist eine Bakterien- und Virenschleuder.

Pflanzen

In wissenschaftlichen Studien konnte festgestellt werden, dass Pflanzen im Büro als Schadstofffilter wirken. Zudem reduzieren sie die Feinstaubbelastung und erhöhen die Luftfeuchtigkeit. All das sind entscheidende Faktoren für ein gesundes Raumklima. Auch steigt die Produktivität und Konzentration der Mitarbeiter.


Ergonomie

Gehören Sie zu den 14 % deutschen Unternehmen, die Ihren Mitarbeitern einen ergonomischen Arbeitsplatz bereitstellen? Dann sind Sie ein Vorbild.
Wenn Ihre Mitarbeiter oder Sie selbst jedoch nicht damit ausgestattet sind, dann möchte ich Ihnen hier ein paar wenige Tipps geben, wie Sie den Arbeitsplatz etwas ergonomischer gestalten können.
Sitzen Sie dynamisch. Soll heißen, dass Sie Ihre Sitzposition immer wieder verändern sollten.
Machen Sie zwischendurch aktive Pausen.
Wechseln Sie zwischen sitzenden und stehenden Arbeiten.
Vielleicht haben Sie ja die Möglichkeit für einen zusätzlichen Steharbeitsplatz.
Sitzen Sie parallel zu Ihrem Bildschirm.
Ist Ihr Bildschirm flimmer- und blendfrei.
Der Kopf sollte maximal 30 % nach unten zum Bildschirm schauen.

Geräusche

Die Geräuschkulisse ist ein nicht zu unterschätzender Bereich. Überlegen Sie, wie hoch die Geräuschkulisse bei Ihnen ist und wie Sie diese minimieren können. Bei knapp 40 Dezibel Geräuschlärm entstehen schon Konzentrationsstörungen. Sprich ein Büro mit 2 Mitarbeitern erreicht diese Lärmschwelle sehr schnell.

Tipp
Suchen Sie sich einen separaten Raum, wenn Sie eine etwas komplexere Aufgabe zu erledigen haben, die Ruhe und hohe Konzentration erfordert.
Schalten Sie den Anrufbeantworter für diese Zeit an und hängen Sie an Ihre Bürotür ein Schild wie z.Bsp. „Bitte nicht stören“
Vereinbaren Sie mit Ihrem Gegenüber Zeiten, in denen man sich nicht unterhält.

Schauen Sie, ob Ihr Arbeitsplatz diese wenigen Kriterien erfüllt. Wenn nicht, dann passen sie ihn an. Sie werden feststellen, dass Sie sich viel wohler fühlen und die Arbeit lockerer von der Hand geht.
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